Johann Eckl, Linz
Landeshauptmannstv.a.D Dr. Karl Albert Eckmayr, Leonding
Günther Fehlinger, Eidenberg
Ing. Gerhard Fritscher, Linz
Direktor Vizebgm. a.D. Dr. Carl Hödl, Linz
Michael Kaltenberger, Linz
Professor Mag. Herbert Klügl, St. Florian
Stadtrat a.D. Arthur Kuttenberg, Linz
Edda Maretka, Leonding
Mag. Helmut Stummer, Leonding
Gemeinderat Mag. Dr. Gerhard Stürmer, Leonding
20 Jahre Mitgliedschaft
Vizebgm. a.D. KommR Karl Blöchl, Linz
Gerhard Egger, Linz
Dr. Manfred Hüthmair, Linz
Hofrat Dr. Josef Lehner, Linz
Primarius Dr. Franz Leisch, Linz
Ing. Sepp Oppolzer, St. Marien
Manfred Pichler, Linz
Direktor KommR Manfred Ratz, Linz
Univ.Doz. Dr. Wilhelm Schützenberger, Linz
Hofrat Dr. Josef Stark, Linz
Mag. Aykut Ugurlu , Linz/Hart
Es ist uns ein Anliegen einmal in einem Bericht Herrn Josef Kaiser vorzustellen.
Seit Dezember 1996 wohnt er nunmehr im Bürgerhaus. In den 14 Jahren hat er sich mit seiner ruhigen Art zum guten Geist des Hauses entwickelt. Sei es Rasen mähen, Gartenbeete betreuen, oder Hof und Garten sauber zu halten, ohne viele Worte macht er sich nützlich.
Wenn wieder das alljährliche Grillfest der „Linzer Bürger“ vor der Tür steht, hilft er auch da tatkräftig mit, ohne je einen Cent dafür zu verlangen.
Ein „Herzliches Dankeschön“ im Namen des Vorstandes und von den Hausbewohnern.
Fast 40 Personen fanden sich kurz vor Mittag erwartungsvoll auf dem Besucherparkplatz vor der voestalpine Stahlwelt ein.
Gestärkt nach einem Besuch des Cafes im 6. Stock begann um 12.00 Uhr der Rundgang durch die Ausstellung.
Auf 5 Ebenen erkunden wir die Entwicklungen rund um den Werkstoff Stahl, wobei eine riesige LED-Fläche und 80 großformatige verchromte Kugeln bis zu 2,5 m Durchmesser, die auf unterschiedlichen Höhen aufgehängt sind, einzigartige Lichtreflexe und Spiegelungen im Inneren des sogenannten Tiegels erzeugen.
Im Erdgeschoß beginnen wir mit der Geschichte des Konzerns und des Werkstoffes Stahl vom Eisenmeteoriten bis zur Euromünze.
Auf der ersten Ebene erfahren wir mehr über die Stahlerzeugung, die zweite Ebene ist der Stahlverarbeitung gewidmet, die dritte Ebene zeigt wie vieler einzelner Schritte es bedarf, um hochwertige Stahlprodukte herzustellen. In der vierten Ebene werfen wir einen kurzen Blick auf die Entwicklungen der voestalpine, aus denen ihre Erfolge im Bereich der Stahlprodukte resultieren.
Ebene fünf ist dem Konzern selbst und seinen Mitarbeitern gewidmet.
Im Anschluss an die Führung durch die Ausstellung stiegen wir in den bereitstehenden Bus und die Werkstour zu den wichtigsten Stationen der Roheisen- und Stahlerzeugung und deren Weiterverarbeitung begann.
Zuerst fuhren wir vorbei an der Sinteranlage zum so genannten „Heißen Riesen“, dem Herzstück der Hütte Linz. In diesem Hochofen werden pro Tag 8000 Tonnen Roheisen erzeugt. Da bis zur Besuchergalerie ca. 80 Stufen zu überwinden sind, konnten leider nicht alle Teilnehmer den beeindruckenden Anblick eines Abstichs miterleben. Dabei wird der Hochofen angestochen und das 1200 Grad heiße Roheisen fließt heraus und wird dann unterirdisch weitertransportiert.
Im Stahlwerk wird dann aus dem Roheisen durch Zugabe von Schrott und Sauerstoff Rohstahl erzeugt. Dann geht es weiter zum Warmwalzwerk, wo wir wieder auf der Besuchergalerie zum Teil miterleben konnten, wie aus 12 m langen Stahlstücken, den Brammen, die auf 1200 Grad erwärmt werden, innerhalb von weniger als 3 Minuten ein bis zu 1,7 km langes, zu einem Bund aufgewickeltes Stahlband entsteht.
Nach dem Besuch des Walzwerkes ging die Fahrt per Bus vorbei an Werkshallen und Verwaltungsgebäuden zurück zum Ausgangspunkt unserer Fahrt durch das Werksgelände der Hütte Linz und ein sehr interessanter und informativer Besuch der voestalpine war damit zu Ende.
„Sicher in den besten Jahren“ stand in der Einladung zum Bürgernachmittag und fast 40 Personen folgten dieser.
Bei Kaffee und Kuchen begrüßte Obmann-Stv. Brigitte Launinger die Gästeundgratulierte dem Geburtstagskind des Monats April Frau Olga Huber.
Anschließend informierte Gruppeninspektor Franz Mayr von der Kriminalprävention des Stadtpolizeikommandos Linz über die Tricks der Betrüger wie Enkel-Neffen-Trick, Gewinnbenachrichtigungen, wie Diebstahl zu vermeiden ist, welche Gefahren bei Werbefahrten lauern (Reisengutscheine) usw.
In sehr anschaulicher Weise – mit einer Power-Point-Präsentation und Videofilmen – wies Herr Mayr auf die Gefahren im Alltag hin, gab praktische Beispiele aus dem Leben und wertvolle Tipps zur Vermeidung „Opfer“ zu werden.
Herr Mayr hat es verstanden, die Besucher wach zu rütteln und nachdenklich zu stimmen. Beim anschließenden Wurstsalat wurde noch heftig diskutiert und Episoden aus dem Leben erzählt.
Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie der WKOÖ, ohne die diese Nachmittage nicht stattfinden könnten.
Seit dem Jahre 1966 erreicht unsere Mitglieder mehrmals im Jahr der „Linzer Bürgerbrief“. Er gibt Rechenschaft über unsere Aktivitäten und erleichtert die Organisation des Vereinslebens. Er erfüllt aber noch eine Aufgabe – er ist das Tagebuch unserer Wohlfahrtsvereinigung. Er weckt Erinnerungen an frühere Veranstaltungen und an Mitglieder, mit denen wir ein Stück des Lebensweges gemeinsam gegangen sind.
Wenn ich in den gesammelten Bürgerbriefen 20 Jahre zurückblättere, so lese ich, dass der damalige Bürgerball im Zeichen „ 500 Jahre Landeshauptstadt Linz“ stand, dass das Eröffnungsmenuett von den Ausschussmitgliedern, allen voran Dipl. Ing. Fritz Krenmayr, in historischen Kleidern getanzt wurde und der Ehrengast ein junger Bürgermeister namens Dr. Franz Dobusch war.
Und bei der Jahreshauptversammlung im Hotel Wolfinger vollzog der damalige Landesrat Dr. Josef Pühringer den Nagelschlag. Im folgenden Vortrag sprach er zum Thema „Verkehrskonzept im Zentralraum“.
Die Frühlingsfahrt dieses Jahres führte nach Maria Bründl und Bad Zell, das Bürgeressen fand im Fleischerbetrieb Köttsdorfer statt, die Herbstfahrt führte ins Zinnfigurenmuseum nach Pottenbrunn und Leopold Koller wurde „Ehrenobmannstellvertreter“.
Weiters wurde von einer lustigen Übersiedelung eines der drei Bürgertische von der „Goldhaube“ in der Dametzstraße zum „Schwarzen Anker“ am Hessenplatz berichtet. Die Ausschussmitglieder selbst trugen den Tisch und bei den notwendigen Pausen wurden viele „Stamperl“ gekippt, welche die Gaudi erhöhten und das Tragen erleichterten.
Aber es gab auch Trauriges zu berichten. Im November jenes Jahres, starb viel zu früh unser unvergessener Obmann Dr. Helmut Natzmer.
Und wenn ich noch weitere 5 Jahre zurückblättere, lese ich von einem Bürgerwandertag, von Bürgernachmittagen, die von den einzelnen Innungen der damaligen „Kammer der gewerblichen Wirtschaft“ gestaltet wurden und von wiederbelebten und gut besuchten Stammtischen. Scheinbar wussten die damaligen Verantwortlichen, ohne Psychologen oder Therapeuten zu sein, dass das Gespräch, der Gedankenaustausch, die beste Therapie für einsame Menschen ist. Vielleicht ahnten sie schon, dass Wohlstand und Vereinsamung in Wechselbeziehung stehen und haben so frühzeitig begonnen das Veranstaltungsangebot dieser Entwicklung anzupassen.
Erinnerungen wecken auch die vielen Fotos aus dem Vereinsleben und der Vereinsgeschichte.
Ja, es lohnt sich wirklich in alten Bürgerbriefen zu lesen. Und sollte sich einmal ein „Bürger“ finden, der zu den Bürgerbriefen ein Personen- und Sachregister erstellt, so würden sie auch ein Beitrag zur Linzer Stadtgeschichte sein, ein Beitrag in dem neben den Spitzen der Gesellschaft auch „Menschen wie du und ich“ erwähnt werden, Menschen, die oft Jahrzehnte still und bescheiden unsere gute Sache unterstützt haben.
Doch nun genug des Vergangenen! Wir wollen die Zukunft gestalten! Dazu bitte ich Sie werte Mitglieder und Freunde der „Wohlfahrtsvereinigung Linzer Bürger“ weiter um Ihre Unterstützung.