Für sein unternehmerisches Wirken und seinen Einsatz in der heimischen Wirtschaftsvertretung wurde unser Mitglied Dr. Clemens Beinkofer von WKOÖ Präsident Dr. Rudolf Trauner mit dem Berufstitel Kommerzialrat ausgezeichnet.
Mehr als 30 Personen durfte Obmann-Stv. BrigitteLauninger an diesem Nachmittag begrüßen. Bei Kaffee und Kuchen gratulierte sie den Geburtstagskindern des Monats März, Frau HelgaKoppelent und Frau AdolfineWeixlbaumer und überreichte ein kleines Präsent.
Dann trat Peter P.A.Heidinger auf. Der Kabarettist,Moderator und Bodypainting Europameister las lustige, heitere und auch nachdenkliche Geschichten aus dem Alltag. Mit entsprechender Mimik und Gestik unterstrich er den jeweiligen Inhalt seiner Geschichten. Die Gäste dankten ihm mit einem heftigen Applaus.
Beim anschließenden Genuss von Heringkäs-Brötchen und Getränken wurde noch geplaudert und gelacht.
Der Besuch einer Vorstellung im Linzer Kellertheater ist bei den „Linzer Bürgern“ schon zu einem fixen Bestandteil des Jahresprogrammes geworden.
Auch heuer nahmen wieder fast fünfzig „Linzer Bürger“ an dieser Veranstaltung teil.
Es stand die Komödie „Die Perle Anna“ von Marc Camoletti, übersetzt von Marcel Kaufmann auf dem Spielplan.
Die „Perle Anna“ ist das erste aufgeführte Stück des am 16. 11. 1923 (verst. 2003) in Genf geborenen Autors italienischer Abstammung.
Anna arbeitet als Haushälterin bei Bernhard und Claudine. Die Herrschaften beschließen, einen „Kurzurlaub“ zu machen. Claudine gibt vor ihre Mutter zu besuchen und bei Bernhard steht plötzlich eine „Dienstreise“ für den Herrn Direktor an. Auch Anna soll sich nach Vorstellung ihrer Dienstgeber einen wohlverdienten Urlaub gönnen. Als die beiden weg sind, nützt Anna jedoch die Gelegenheit, um zu Hause mit einem bzw. mehreren Gläschen Whisky einen gemütlichen Abend zu verbringen. Das Urlaubsgeld wird auf das Sparbuch gelegt. Doch es kommt anders als geplant: Claudine kehrt mitten in der Nacht mit ihrem geliebten Boxchampion Robert zurück und wenig später erscheint auch Bernhard mit Freundin Catherine, um die vermeintlich leere Wohnung für amouröse Zwecke zu nützen. Es folgt ein humorvolles Durcheinander, doch „Perle Anna“ kann mit ihrem Witz und ihrem Einfallsreichtum das Schlimmste verhindern.
Fast 40 Gäste, viele lustig maskiert, folgten heuer unserer Einladung zum traditionellen Fasching-Bürgernachmittag.
Zu Beginn begrüßte Obmann-Stv. Brigitte LAUNINGER vor allem Frau Edda MARETKA, die nach schwerer Krankheit wieder in unserer Mitte sein konnte. Dann gratulierte sie den Geburtstagskindern des Monats Februar Frau Edith BRUCKMÜLLER, Frau Reinira DÜRRER, Frau Gertrud VOGEL und Herrn Josef SEIDEL.
Nach der ersten Stärkung in Form von Kaffee und herrlichen Krapfen, die von der Konditorei JINDRAKKG gespendet worden waren, spielte – wie bereits im Vorjahr – der Musiker und Alleinunterhalter Franz WURM aus Tragwein auf. Er spielte auf seiner geliebten Knopfharmonika Lieder zum Mitsingen und Mitschunkeln, er erzählte Witze und brachte Anekdoten aus seinem Leben.
Nach der zweiten Jause – bei der es eine pikante Gulaschsuppe gab –überraschte Frau Brigitte KOBLMÜLLER, blond bezopft und in einem kessen Badeanzug, mit einem zusätzlichen Programmpunkt. In wohl gereimten Versen schilderte sie ihre Erlebnisse als Schwimmmeisterin, zeigte die Pokale und Orden, die sie erhalten hat und berichtete über ihre Erfahrung als Lebensretterin.
Unser Dank gilt der Konditorei Leo JINDRAK, dem Musiker Franz WURM, Frau Brigitte KOBLMÜLLER und allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben sowie der WKOÖ für die gewährte Gastfreundschaft.
Im April 2009 schrieb ich im Bürgerbrief zum Thema Wirtschaftskrise unter anderem:
„Ich glaube, dass diese Krise nicht mit jenen vergangener Zeiten zu vergleichen ist. Die Demokratie ist fest in unserem Bewusstsein verankert, der Staat bemüht sich mit all seinen Kräften gegen zu steuern. Wir alle müssen an die Zukunft glauben – Schlechtreden nützt niemanden!….“KommR Dr. Rudol Trauner
Inzwischen sind 10 Monate vergangen und die Krise ist noch immer nicht überwunden. Die Arbeitslosigkeit kann noch steigen und verschiedene Branchen werden weiterhin Schwierigkeiten haben.
Doch am Horizont zeigt sich schon ein Schimmer des Aufschwunges. Wirtschaftswissenschafter korrigieren vorsichtig ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum nach oben, die Regierungen schnüren neue Wirtschaftsförderungspakete, die Sozialpartner versuchen durch gezielte Maßnahmen Arbeitsplätze zu sichern und die Menschen halten durch ihr Kaufverhalten den Binnenmarkt aufrecht, was auf Optimismus und Zukunftsglaube schließen lässt.
Der gleiche Optimismus lässt auch uns „Linzer Bürger“ ins neue Vereinsjahr gehen. Viele Aufgaben sind zu bewältigen. Im Bürgerhaus sind Investitionen in der Höhe von ca. € 30.000.—geplant. Für den 1. Bürgertisch müssen wir eine neue Heimstätte suchen. Die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, wie Betriebsbesichtigungen, Besuch des Kellertheaters, Rätselfahrt, Grillfest, Herbstfahrt und Adventfeier verlangen einen großen Arbeitseinsatz unserer ehrenamtlichen Amtswalter und Mitarbeiter. Die regelmäßig durchgeführten Bürgernachmittage, Spielenachmittage und Stammtische erfreuen sich großer Beliebtheit.
Diese Veranstaltungen sind unser Beitrag durch Information und Unterhaltung die Kommunikation zwischen den Menschen und Freundschaften innerhalb der Bürgerfamilie zu fördern, um so einer Vereinsamung entgegenzuwirken.
Abschließend möchte ich allen Mitgliedern, Mitarbeitern, Freunden und Gönnern recht herzlich danken.