Am 6. u. 7. Mai fuhren ca. 32 Personen beim Stammtischausflug nach Bamberg mit. Der jährliche Ausflug wird nicht, wie andere Veranstaltungen, in der Bürgerzeitung angekündigt, sondern im Rahmen der monatlich stattfindenden Stammtische ausgemacht. Ursprünglich war es ein Ausflug der kleinen Sparvereinsrunde, aber nach und nach erweiterte sich die Runde indem auch die Nichtsparer der Stammtischrunde oft auch mit Freunden, daran teilnehmen.
Die Fahrt mit einem Autobus der Fa. Wiesinger ging von der Wirtschaftskammer OÖ, zuerst nach Suben, wo ein Frühstück eingenommen wurde. Während es weiter Richtung Bamberg ging, wurde unter der Leitung von Prof. R. Pötzelberger u. Hr. Ing. H. Brückner fleißig das Lied „Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“ speziell die 4. Strophe geübt, da geplant war, diese bei einem der folgenden Programmpunkte zu singen. Angekommen in Bamberg, begaben wir uns direkt zum Mittagessen. Die allermeisten entschieden sich für die deftige Kost, vor allem die Klöße, zu Schweinefleisch od. Sauerbraten.
Der Stadtrundgang mit einem gebuchten Stadtführer führte uns ans Ufer der Regnitz in der auf einer Insel das mittelalterliche Rathaus steht, von da weiter zum Kaiserdom, gegründet im 11.Jahrhundert von Kaiser Heinrich II. Der heutige Dom stammt aus dem 12. Jahrhundert u. ist spätromanisch mit gotischem Einfluss. Sehenswert das Hochgrab von Kaiser Heinrich II. und seiner Gemahlin Kunigunde, gestaltet von Tilmann Riemenschneider, sowie die Statue des Bamberger Reiters. Beeindruckend ist auch die bischöfliche Residenz neben dem Dom mit dem weitläufigen Platz davor. Erschöpft vom Rundgang ging es zur Rauchbierverkostung, einer Bamberger Spezialität. Beim gemütlichen Abendessen im Hotel klang der Tag aus.
Am Sonntag besuchten wir den weltbekannten Wahlfahrt Ort Vierzehnheiligen mit seiner wunderschönen Basilika von Balthasar Neumann aus dem 18. Jahrhundert. Von dort fuhren wir auf die andere Seite des Maintales, zu dem gegenüber von Vierzehnheiligen liegenden Kloster Banz 17. / 18. Jhdt., wo uns ein sehr kompetenter Pater herumführte. Anschließend ließen wir uns das Mittagessen schmecken.
Ein weiterer Höhepunkt, die Erklimmung des Staffelsteines (Aussichtsberg) fiel wegen „Irrungen und Wirrungen“ ins Wasser und damit auch das gemeinsame Singen des Liedes:
„… zum heil`gen Veit von Staffelstein bin ich empor gestiegen
und seh` die Lande um den Main zu meinen Füßen liegen.
von Bamberg bis zum Grabfeldgau umrahmen Berg und Hügel
die breite stromdurchglänzte Au, ich wollt`, mir wüchsen Flügel!
Die Rückfahrt nach Linz wurde von einem Abstecher nach Straubing mit seinem mittelalterlichen Stadtkern unterbrochen. Prof. Pötzelberger führte einige Interessierte über den Stadtplatz und erzählte die Geschichte vom tragischen Tod der Agnes Bernauer, die wegen ihrer nicht standesgemäßen Herkunft von ihrem Schwiegervater dem Herzog von Bayern in den Tod geschickt wurde. Gestärkt durch Kaffee und Kuchen war die Heimreise leicht zu schaffen. Um ca. 21Uhr waren wir dann auch in Linz.
Vor 1 Jahr (kurz vor dem 1 April 2005) ging die Homepage der Linzer Bürger online!
Im Wesentlichen stellt Sie eine Zusammenfassung der Bürgerbriefe dar wobei ich darauf Wert lege dass die „Aktuelles“-Seite wirklich aktuell ist! Dabei bin ich natürlich auf die rechtzeitige Information angewiesen.
Aus heutiger Sicht stecken viele Arbeitsstunden hinter der Seite; die Pflege bedeutet einen Aufwand von ca. 5-10 Stunden im Monat und in die erstmalige Einrichtung ist sicher 1 Monat tägliche abendliche Arbeit geflossen.
Zahlt sich der Aufwand aus?
Auf Grund der Aufrufe sieht es nicht so aus. Von den 1400 Aufrufen im ersten Jahr gehen sicher mindestens 500 von mir aus … bleiben noch 900 Aufrufe die vermutlich großteils von Insidern (Vorstand …) kommen. Unser Zielpublikum (Linzer-Bürger) ist wahrscheinlich mit dem Internet weniger vertraut bzw. ist die Seite auch nicht wirklich bekannt unter Ihnen. Dies liegt natürlich auch an der Altersstruktur der Mitglieder.
Idealer wäre eine Seite die nicht so an mir hängt, sondern wo auch andere berechtigte Personen Texte hineinstellen können. Leider wäre so eine Umstellung mit viel Arbeit und eventuell auch Kosten verbunden. Ich denke aber über so etwas immer wieder nach. Da ich damit kaum Erfahrung habe wäre der Aufwand für mich wieder sehr hoch und das ist derzeit kaum nebenbei zu bewältigen.
Ich hoffe weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und viele interessante Berichte von ALLEN Mitgliedern. Schreibt mir einfach per Mail; schickt mir Bilder …. nur so können wir eine interessante Plattform zum Informationsaustausch bilden. Gerade Berichte die im Bürgerbrief auf Grund des Umfangs keinen Platz finden sind hier genau Richtig. Es gäbe sicher viele interessante Geschichten die aus den Leben jedes Einzelnen „Linzer-Bürgers“ die man mit Anderen teilen könnte!
Obmann Präsident KommR Dr. Rudolf Trauner konnte rund 60 Teilnehmer begrüßen, die damit ihr Interesse an unserer Vereinigung dokumentierten. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit gratulierte er WK-Direktor i. R. Dr. Friedrich Fuchs zum 80er und dankte ihm für 50 Jahre treue Mitgliedschaft.
KommR Dr. Rudolf Trauner gratuliert Dr. Friedrich Fuchs zum 80erDaran anschließend folgte das Totengedenken an die Mitglieder die uns im letzten Jahr verlassen haben.
Prof. OStR Ing. Reinhold Pötzelberger sowie Kassier Karl Schwarz gaben einen kurzen Tätigkeitsbericht. Die Entlastung des Kassiers wurde einstimmig angenommen.
Anschließend wurden zahlreiche Mitglieder für 20jährige bzw. 35jährige Mitgliedschaft und Unterstützung geehrt.
Allen anwesenden Jubilaren wurde vom Vorstand gratuliert.
KommR Dr. Rudolf Trauner ehrt Prof. Pötzelberger zur 35 jährigen Mitgliedschaft
Dann begrüßten wir neue Mitglieder mit dem traditionellen Nagelschlag.
Als neue Mitglieder wurden Dr. Ulrich Guserl, Maximilian Kaisergruber und Ing. Heinz Zinke aufgenommen
Den Bürgernachmittag am Aschermittwoch 01. März. 2006 besuchten ca. 34 Gäste. Zu Beginn wurde wie immer Kaffe und Kuchen serviert. Anschließend zeigte Herr Günter Donner, von ihm selbst fotografierte Dias vom „Karneval in Venedig“. Die wunderschönen und sehr kunstvollen Masken erweckten bei vielen Zusehern den Wunsch dies selbst einmal zu erleben.
Dem Diavortrag folgte, dem Anlass entsprechend die Jause: Ein appetitlich angerichteter Teller mit Heringskäse plus Semmerl. Dazu wurde Bier, Wein und Alkoholfreies serviert. Besonders erwähnenswert ist der von Frau Rosi Schönfellner liebevoll gestaltete, sehr originelle Tischschmuck. Wir sagen Dankeschön für so viel Mühe!
Auch diesmal gab es Geburtagskinder zu beglückwünschen: Frau Helga Koppelent, Frau Adolfine Weixelbaumer und Frau Sieglinde Neuhäusl. Frau Obmann Stellvertreterin Brigitte Launinger gratulierte und überreichte den Damen jeweils einen Piccolosekt.
Wir danken den Damen, die vorbereitet, serviert und sauber gemacht haben. Unser Dank gilt aber auch der Wirtschaftskammer OÖ. für die Benutzung der Räumlichkeiten.
Pünktlich um 14 Uhr trafen – trotz widrigstem Wetter – 28 „Linzer Bürger“ bei der Brandverhütungsstelle ein. Herr Ing. Kurt Schmitzberger hieß uns herzlich willkommen und lud gleich zur Stärkung mit Kaffee ein. Dann begaben wir uns in den Vortragssaal, wo uns Herr Direktor Dr. Arthur Eisenbeiss empfing. Sein einführendes Statement endete mit einer kurzen Diskussion über den Fassadenbrand, der wenige Tage vorher im Altenheim der Kreuzschwestern in der Wurmstraße schweren Schaden angerichtet hatte.
Anschließend übernahm Ing. Schmitzberger die weitere Gestaltung des Nachmittags. Er schilderte kurz seinen persönlichen Werdegang und begann seinen Vortrag mit der Beschreibung eines Lagerfeuers vor etwa 790.000 Jahren. Der Mensch lernte als nächsten Schritt die „Beherrschung“ des Feuers, was sich in der Literatur ab dem 16., 17. Jahrhundert dokumentiert. Er sprach über „Spielarten“ des Feuers, von Licht und Wärme bis hin zu Bränden und Zerstörung von Hab und Gut durch Feuer.
„Warum Brandschutz?“ war sein nächstes Thema. Brandschutz soll in erster Linie Menschenleben retten. Von den Toten bei Bränden kommen 80 Prozent durch Rauchgasvergiftung und 20 Prozent durch direkte Feuereinwirkung ums Leben. Als nächstes wird an den Schutz der Tiere vor den wirtschaftlichen Interessen und der Umwelt gedacht.
Zuständig für Brandschutz ist jedermann. Jeder sollte sich eine entsprechende Ausbildung aneignen und die Nutzung von Brandschutzgeräten üben. Mit dem Hinweis auf die Zweckmäßigkeit von Feuerlöschern (wo befindet sich der nächste in Ihrem Wohnbereich?) und Löschdecken endete der theoretische Teil.
Nachdem uns die Handhabung der Geräte demonstriert worden war, durften wir selbst mit Nass- und CO2-Löschern unsere Geschicklichkeit zeigen. Brandversuche mit diversen Stoffresten, Watte, Stahlwatte und Schleifstaub riefen so manches Kopfschütteln hervor. Zuletzt zeigte uns Ing. Schmitzberger noch einen Brandversuch mit einer Haarspraydose, die in einem sicheren Käfig nach etwa einer Minute Feuereinwirkung mit einem kräftigen Knall zerbarst.
Zum Abschluss gab es noch ein herrliches Buffet.
Die „Linzer Bürger“ bedanken sich nochmals recht herzlich bei der Brandverhütungsstelle und deren Verantwortlichen.